Levaru: Aufzugsinstallationen digitaler gestalten - Munich Startup

2023-01-13 10:32:00 By : Mr. Kris Zhao

Zwei Architekten, ein Maschinenbauer und ein Elektroingenieur — und schon hat man Levaru. Das Münchner Startup arbeitet daran, Aufzugsinstallationen schneller und günstiger zu gestaltet. Wie das genau aussehen soll, verraten uns die vier Gründer in unseren 7 Fragen.

1. Wer seid Ihr und was macht Ihr?

Levaru entwickelt digitale Technologien für Präzisionsarbeiten im Aufzugsbau. Bei der Installation von Aufzügen müssen die Führungsschienen, an welchen die Kabine entlangfährt, auf Millimeterbruchteile genau eingestellt werden. Das wird zurzeit händisch gemacht und dauert bei einem Hochhausschacht oft länger als eine Woche. Außerdem kann die Qualität nicht gewährleistet werden, weshalb Aufzüge während der Fahrt häufig anfangen zu ruckeln.

Unser digitales Assistenzgerät garantiert nicht nur die richtige Ausführung der Arbeit, sondern beschleunigt gleichzeitig den Montageprozess um ein Vielfaches. Somit spart man Geld und bekommt einen ruhigen, wartungsarmen Aufzug.

Unser vierköpfiges Team besteht aus den beiden Initiatoren Julian Trummer (24) und Wolfram Meiner (25), die das Konzept an der Fakultät für Architektur der TU München entwickelt haben. Swagat Chopra (32), Elektrotechniker und Computer-Vision-Experte, hat zusammen mit Maschinenbauer Heitor Gartner (23) das Team im Sommer 2018 vervollständigt.

2. Aber das gibt’s doch schon längst!

Natürlich, doch diese sind kompliziert, anfällig für Fehler und müssen mühsam von Hand eingestellt werden. Unsere kompakte Lösung ist intuitiv, schnell und kann zusätzlich die Qualität der Arbeit garantieren.

3. Was war Eure bisher größte Herausforderung

Eine kleine Schwäche von uns ist vielleicht die Tatsache, dass wir ein sehr technisch versiertes Team sind und uns daher gerne in Details verlieren.

In der Regel aber freuen uns auf neue Herausforderungen, denn die schweißen das Team zusammen und man lernt unglaublich viel aus der Erfahrung.

4. Butter bei die Fische: Wie läuft das Geschäft?

Da wir uns aktuell in der Phase der Produktentwicklung befinden, gibt es noch wenige konkrete Zahlen. Aber wir planen ein flexibles Geschäftsmodell, welches den globalen Aufzugsmarkt adressiert und in etwa eine Millionen Neuinstallationen pro Jahr umfasst.

5. Was bedeutet München für Euch?

Wenngleich wir aus den unterschiedlichsten Regionen der Welt stammen, ist München zu unserer Heimat geworden. Auch das Netzwerk rund um die TU München und eine große Auswahl von Lieferanten, Investoren und Kunden machen die Stadt zum idealen Standort für uns.

6. Wie wird Euer Startup zum nächsten Unicorn? Oder sehen wir uns bald auf der Epic Fail Night?

Während beides spannend klingt, wäre uns die erste Option natürlich lieber. Wir sind jedenfalls gespannt, was die Zukunft noch bringen wird!

Warum nicht beides? An einem schönen Nachmittag lässt sich doch beides gut kombinieren, am besten verbunden mit einem kleinen Radlausflug!

Nach eigenen Startup-Erfahrungen blickt sie als Redakteurin von Munich Startup nun aus einer anderen Perspektive auf die Münchner Startup-Szene – und entdeckt dabei jeden Tag, wie vielfältig das Münchner Ökosystem ist. Startup Stories, die erzählt werden wollen!

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